eufy – Basisstation statt Cloud
eufy ist die Smart-Home-Marke von Anker und setzt bei Kameras konsequent auf lokale Speicherung über eine Basisstation im Haus.
Wofür eufy steht
Basisstation. Die Aufnahmen liegen im Haus, nicht in der Cloud. Erkennungsfunktionen laufen ebenfalls lokal.
Lange Ladeintervalle. Die Akkukameras sind sparsam ausgelegt und kommen im Vergleich lange ohne Ladung aus.
Keine laufenden Kosten. Der volle Funktionsumfang steht ohne Abonnement zur Verfügung.
Wo die Grenzen liegen
Die Basisstation ist Voraussetzung und damit ein zusätzliches Gerät, das Platz und Strom braucht. Wer nur eine einzelne Kamera will, zahlt diesen Aufschlag mit.
Wichtige Modelle
Die eufyCam-Reihe für außen, die Indoor Cam 2K für innen. Passende Themenseiten: ohne Abo, mit Akku.
Wie das System aufgebaut ist
Zentrales Element ist die HomeBase. Sie nimmt die Streams der Kameras entgegen, speichert sie auf internem Speicher und übernimmt die Erkennungsfunktionen. Die Kameras selbst können dadurch sparsamer arbeiten, was die langen Ladeintervalle erklärt.
Der Nebeneffekt: Die Aufnahmen liegen an einem Ort im Haus statt verteilt auf einzelnen Speicherkarten. Für eine Anlage mit drei oder vier Kameras ist das der praktischere Aufbau.
Was Sie vor dem Kauf klären sollten
- Basisstation nötig? Bei den meisten eufyCam-Modellen ja. Einzelne Kameras funktionieren auch ohne, dann aber mit eingeschränktem Funktionsumfang.
- Reichweite zwischen Kamera und Station. Die Verbindung läuft über eine eigene Funkstrecke; dicke Wände können sie begrenzen.
- Speicherplatz der Station. Bei mehreren Kameras und langen Aufbewahrungszeiten kann der interne Speicher knapp werden.
- Aufstellort der Station. Nicht sichtbar neben dem Router – wer sie mitnimmt, nimmt die Aufnahmen mit.
Erkennungsfunktionen
eufy wirbt mit Personen-, Tier- und Fahrzeugerkennung sowie teils Gesichtserkennung. Die Verarbeitung findet lokal statt. Damit gilt dasselbe wie bei Netatmo: Die Funktion kostet nichts extra und läuft auch bei Internetausfall weiter.
Einordnung
eufy passt zu Haushalten, die zwei bis vier Außenkameras planen, lokal speichern wollen und Wert auf lange Wartungsintervalle legen. Für eine einzelne Kamera lohnt der Aufpreis für die Basisstation selten – dann sind Reolink oder TP-Link Tapo die schlankere Lösung. Die passenden Themenseiten: mit Akku, ohne Abo.
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