Videoüberwachung – Die Auflösung einer Überwachungskamera ist wichtig

Überwachungskamera am Haus

Die Sicherheit am eigenen Haus ist Hausbesitzern wichtig, so dass vermehrt Überwachungskameras zum Einsatz kommen. Damit unbrauchbare Bilder vermieden werden, sind die technischen Aspekte entscheidend.

Kaufen Sie sich eine Kamera, um beispielsweise Urlaubsvideos zu erstellen, empfiehlt sich eine hohe Auflösung, z.B. Full-HD mit 1080p oder gar UHD mit 4K. Bei einem Videoüberwachungssystem ist 4K je nach Größe des Grundstücks jedoch nicht zwingend erforderlich.

Ich empfehle grundsätzlich eine Full HD Kamera mit 1920 x 1080 Pixeln einzusetzen. Überwachungskameras überzeugen dann nicht nur mit einer guten Bildqualität, sondern auch mit einer hohen Reichweite bei der Aufzeichnung. 

Warum Full-HD bei einer Überwachungskamera ausreicht

Je mehr Megapixel eine Kamera aufweist, desto höher ist die Bildauflösung. Stehen der Kamera mehr Pixel zur Verfügung, sind kleinste Details auf dem Bild schärfer dargestellt. Besonders bei einer Täterermittlung ist dies ein großer Vorteil.

Eine Vielzahl der Einbrüche erfolgt bei Dunkelheit. Bei einem Überwachungssystem mit einer niedrigen Auflösung und damit niedrigen Pixelanzahl werden die Nachtaufnahmen dann nicht hilfreich sein. Das liegt an dem niedrigeren Einfluss natürlichen Lichts, also unserer Sonne. 

Laptop zeigt Aufnahmen von Überwachungskameras

Ratgeber zu Überwachungskameras

Der Bildsensor sollte durch die Megapixel somit ausreichend groß sein, damit ordentliche Überwachungsbilder aufgezeichnet werden können.

Übrigens: Je höher die Auflösung der Kamera ist, desto mehr Speicherplatz wird benötigt. Wählen Sie daher bereits im Voraus die richtige Speicherkarte – auch in Bezug auf eine lange Aufzeichnungsdauer.

In diesen Fällen genügt HD

Eine Kamera mit HD Auflösung ist ausreichend, wenn Sie einen Überwachungsbereich von wenigen Metern abdecken möchten. Sollte die Entfernung beispielsweise zur Überwachung Ihrer Garage nur einige Meter betragen, eignet sich die 720p Auflösung allemal. Die Kamera schafft es hier nicht auf 2 Megapixel und weist eine Auflösung von nur 1280×720 Pixel aus.

Sie müssen bedenken, dass z.B. Minikameras nur beschränkte Meter Bildbreite aufzeichnen können. Für die Videoüberwachung im Innenbereich ist es beispielsweise ausreichend. Bei einem Überwachungsbereich über 20 Metern in der Breite sollten Sie aber darauf verzichten, doch mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Überwachungskamera - Welche Auflösung? 1

Auf die Entfernung und Reichweite kommt es an

Besitzen Sie eine große Fläche und möchten potentielle Einbrecher bereits aus 50 Metern gut erkennen können, rate ich Ihnen zu einer 4K Kamera. Bei großen Reichweiten soll die hochauflösende Kamera schließlich bereits frühzeitig eine Alarmierung aussenden.

Die Aufzeichnung können Sie dann schnell per Fernzugriff sichten. Glücklicherweise sorgen die besten Überwachungskameras standardmäßig für eine optimale Videoüberwachung.  

Im Grunde lohnt sich 4K besonders im professionellen Videobereich oder bei Monitoren für Videospiele. Möchten Sie die hochauflösenden Inhalte abspielen, ist ohnehin ein entsprechender Bildschirm notwendig.

Videoüberwachung per Smartphone App

Hohe Auflösungen sorgen für einen guten Schutz mit Überwachungskameras

Die bestmögliche Videoauflösung ist wichtig und man sollte diese nicht vernachlässigen. Es kommt jedoch letztendlich immer auf den Nutzen an. Nicht unbedingt benötigen Sie daher die beste Auflösung.

Durch einen Bewegungsmelder in Kombination mit einer Außenleuchte mit Kamera werden ohnehin viele Einbrecher bereits abgeschreckt. Entscheiden Sie anhand der zu bewachenden Fläche welche Überwachungskamera sich optimal für Sie eignet.

Am Ende des Tages ist jeder Schutz, auch in Form von Alarmanlagen, hilfreich. 

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