Wie funktioniert eine Überwachungskamera? Hier die Antworten!

Überwachungskamera an einem Bürogebäude

Eine solide Hausüberwachung ist sinnvoll und hilft effektiv gegen potentielle Einbrecher. Diese werden zwar nicht an ihrer Tat gehindert, doch sie bevorzugen vor allem unbewachte Objekte, um ungestört ihrer Arbeit nachgehen zu können.

Wir erklären wie eine Überwachungskamera funktioniert, welche Arten von Überwachungssystemen existieren und ob eine Kamera mit Bewegungsmelder Sinn macht.

Ein PIR-Sensor erkennt Bewegungen durch Wärmeabstrahlungen von Objekten oder Personen und grundsätzlich verbraucht ein Gerät im Standby-Modus wenig Strom. Doch mehr dazu erfahren Sie in unserem folgenden Ratgeber.

 

 

 

Überwachungskameras im Überblick

Sie können sich zum einen für eine Kamera entscheiden, welche durchgehend bzw. je nach eingestellter Uhrzeit Aufnahmen anfertigt. Zum anderen können Sie eine Kamera mit Bewegungsmelder wählen. Hier wird die Aufnahme erst gestartet, wenn eine Bewegung im überwachten Bereich erkannt wurde.

Die Verbindung zur Kamera wird meist per WLAN oder alternativ auch kabelgebunden per IP hergestellt. Nutzen Sie die drahtlose Anbindung ist insbesondere eine stabile WLAN-Verbindung Grundvoraussetzung für einen einwandfreien Betrieb.

Videoaufzeichnungen werden entweder auf einer SD-Karte oder alternativ in einer Cloud-Anwendung gesichert. Die Kompatibilität der einzelnen Cloud-Lösungen ist dabei durch den Hersteller Ihres Systems vorgeschrieben.

 

Reicht die Videoqualität aus?

CCTV Sicherheitskamera an einer Ziegelmauer

Grundsätzlich ist in einem Überwachungssystem selbstverständlich keine hochauflösende Spiegelreflexkamera verbaut. Alleine der Preis für das System würde dabei in die Höhe schießen.

Das Minimum für scharfe und klar erkennbare Bilder ist eine HD-Auflösung mit 720p. Noch besser gestaltet sich die Überwachung mit Full HD Videos (1080p). Sie können hier Details von Personen und Objekten auf den Aufnahmen erkennen, was vor allem für eine Täterermittlung sinnvoll ist.

Achten Sie auf eine solide Videoqualität, damit Sie mit den Aufzeichnungen auch etwas anfangen können. Unklare Bilder werden Ihnen bei diesem Anwendungszweck sicherlich nicht helfen.

 

 

So funktioniert ein Bewegungsmelder einer Kamera

Ein Bewegungsmelder überwacht einen zuvor gewählten Bereich und gibt bei einer erkannten Bewegung ein Signal an die Überwachungskamera ab. Ab diesem Zeitpunkt startet die Aufnahme und wird abgespeichert.

Unterschiede bei den einzelnen Bewegungsmeldern finden sich im eingebauten Sensor. Sie können sich für einen Lichtsensor, aber auch für einen PIR-Sensor entscheiden. Ein Lichtsensor hat etwas mit Licht zu tun, das ist klar. Aber was ist PIR? Mehr dazu später.

 

Bewegungsmelder mit Lichtsensor

Ein Lichtsensor überwacht die Veränderungen der Lichteinflüsse. Sollte sich ein Mensch auf Ihrem Grundstück bewegen, verändert dieser den Lichtfluss und der Melder löst das Signal aus.

Lichtsensoren sind heutzutage bereits darauf ausgerichtet, Laub oder Vögel nicht als potentielles Objekt zu erfassen. So wird nicht bei jedem noch so kleinen Tier ein Signal abgegeben.

Der Sensor erkennt Veränderungen in der näheren Umgebung und lokalisiert keine Bewegungen in mehreren Metern Entfernung. Einen deutlich größeren Radius hat hier passives Infrarotlicht zu bieten – die sogenannte PIR-Technik.

 

Dieb in Maske

 

Überwachung mit einem PIR-Sensor

Ein PIR-Sensor misst Infrarotlicht, welches von sich bewegenden Objekten abgestrahlt wird. Die Objekte müssen Wärme abgeben, so dass der Sensor nur bei Menschen und Tieren mit ihrer Körpertemperatur reagiert.

Er hält Ausschau nach Temperaturunterschieden und gibt ein entsprechendes Signal ab. Vögel oder größere Käfer werden dabei nicht als potentielles Objekt wahrgenommen.

Stellen Sie sich vor, Sie würden bei jeder kleinsten Bewegung eine Benachrichtigung erhalten. Sie würde dies zum einen verrückt machen und zum anderen würden Sie im schlimmsten Fall einen echten Einbrecher womöglich ignorieren, denn „es wird wieder ein Vogel sein…“.

 

PIR-Sensor vs. Lichtsensor

An und für sich arbeitet ein Bewegungsmelder mit Lichtsensor zuverlässig. Das einfallende Licht wird richtig eingeordnet und es wird eine Meldung an die Kamera abgegeben. Häufig kommen die Sensoren jedoch bei wechselhaftem Wetter durcheinander.

Haus mit Garten

Lichteinflüsse werden falsch gedeutet und Sie erhalten womöglich viele Fehlalarme in Ihrer App der Überwachungskamera. Darüber hinaus ist der Erfassungsbereich hier relativ gering.

Im Vergleich dazu erkennt ein PIR-Sensor sich bewegende Objekte bereits aus weiter Ferne. Dank der Bewegungserkennung durch Temperaturabstrahlungen von Objekten bleiben nicht nur Fehlalarme aus, sondern vor allem bei Nacht zeigt das System seine Vorzüge.

Durch die hohe Lichtempfindlichkeit ist Dunkelheit keine Herausforderung. Allgemein können Sie sich so eine Außenbeleuchtung für den zu überwachenden Bereich sparen und erhalten glasklare und gestochen scharfe Bilder bei Nacht.

 


Übrigens: Eine Überwachungskamera ist auf privaten Grundstücken rechtlich erlaubt.


 

Standby-Betrieb

Prinzipiell befinden sich die Überwachungssysteme durchgehend im Standby-Modus, so dass sie besonders energieeffizient sind und relativ wenig Strom verbrauchen. Der Bewegungsmelder hingegen ist immer aktiv und überwacht die Umgebung.

Sobald eine Bewegung registriert wird, zeichnet die Kamera das Video auf. Sie können natürlich auch einen Dauerbetrieb der Kamera einstellen, doch Sie können sich definitiv einfach auf den Bewegungsmelder verlassen.

 

 

Einfache Technik mit großer Wirkung

Überwachungskameras sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich, doch im Allgemeinen sollten Sie auf eine vernünftige Aufnahmequalität achten. Beachten Sie zudem stets den Unterschied zwischen PIR- und Lichtsensor.

Da Sie nun gelernt haben wie eine Überwachungskamera funktioniert, können Sie sich auf die Suche nach Ihrem Wunschmodell machen. Die passende Überwachungskamera wird für Sie dabei sein.

 

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